Symptome
Starke Schmerzen im Schultergürtel, Morgensteife in Händen bzw. Fingern
Starke Schmerzen im Schultergürtel und in der Hüft- bzw. Oberschenkelregion, Morgensteifigkeit in Händen bzw. Fingern (hält bis zu mehreren Stunden an, wird aber dabei weniger)
Verlauf
Mai 2005 - Ende noch offen
Es begann mit Schmerzen im sogenannten Schultergürtel, ähnlich wie ein Muskelkater. Diese verstärkten sich täglich. Hinzu kam die Morgensteifigkeit in Händen bzw. Fingern. Nach einer Woche waren die Schmerzen unerträglich. Es halfen so gut wie keine Schmerzmittel. Auch Opiate in hoher Dosierung zeigten keinen Erfolg. Paracetamol 1000 half mal für wenige Stunden. Hat aber dann die Leber sehr stark angegriffen. An Schlaf war kaum zu denken, denn alle Decken lagen wie schwere Gewichte auf dem Körper und erzeugten weitere Schmerzen. Odyssee von Facharzt zu Facharzt ohne Erfolge. Der Hausarzt schließlich hatte nach Wochen einen Verdacht und verabreichte probehalber Kortison. Danach wurden die Schmerzen deutlich geringer. Als die Wirkung des Kortison nachließ, waren die Schmerzen wieder da. Es folgte eine Überweisung zum Rheumatologen. Wartezeit nach Anfrage bei mehreren Ärzten bis zu drei Monaten. Glück in Heidelberg nach drei Wochen einen Termin.
Behandlung
Ende Juli 2005 - Ende noch offen
Beginn mit hohen Kortisonmengen ca. 50 mg / Tag. Danach (3 Monate) stufenweise Reduzierung der Tagesmenge um 5 mg. Musste dann auf 6 Monate ausgeweitet werden, da die Schmerzen wieder stärker wurden. So erfolgte alle 3-6 Monate eine weitere Reduzierung um 5 mg. Gleichzeitig wurde mit der Gabe von 15 mg MTX / Woche begonnen. Dadurch konnte das Kortison dann schneller (1-2 Monate) reduziert werden. Allerdings dann in Stufen von jeweils 2,5 mg. Zwischenzeitliche Schübe waren immer wieder zu vermerken. Wegen des Kortisons erfolgte zusätzlich die Gabe von Osteoplus (1 Tablette täglich) wegen des möglichen Knochenabbaus durch das Kortison. Heute im Jahr 2008 bin ich bei einer Tagesdosis von 2,5 mg Kortison und einer Wochendosis von 10 mg MTX.