Symptome
Bauchrumoren
Meine Tochter (13) leidet seit einiger Zeit unter häufigem Bauchrumoren, Bauchschmerzen bis hin zu Koliken, Blähungen, und Durchfall.
Verlauf
Sommer 2006 - Dez. 2008
Es begann vor gut zwei Jahren, dass meine Tochter immer häufiger über Probleme mit dem Magen klagte. Zunächst haben wir gedacht, es wären Probleme auf der weiterführenden Schule, und die Lütte wolle sich nur drücken. Aber da war alles okay, wie unsere Nachforschungen bei Freundinnen und Lehrern ergaben. Allerdings hatte meine Frau die Ernährung der Kleinen etwas umgestellt. Da meine Tochter seitdem ganztags zur Schule geht und das Schulessen "zum Kotzen" findet, bekam sie als Mittagessen neben Butterbrot immer auch Joghurt, Quarkspeisen, Milchschnitte und Milchdrinks mit. Vorher hatte sich meine Tochter nie viel aus Milch gemacht, aber nun hatte sie gefallen daran gefunden und meine Frau wars zufrieden. Das damit auch die Beschwerden kamen, konnten wir ja nicht ahnen.
Behandlung
Dez. 2006 - Jun. 2008
Nachdem die "psychosozialen" Gründe für die Symptome ausgeschlossen waren, gingen wir mit unserer Tochter zum Kinderarzt. Der wollte sie auf Morbus Crohn behandeln. Ich war erschrocken aber skeptisch, schließlich ist MC nicht heilbar. Wir sind dann zu unserem Hausarzt gegangen. Der wollte aber eher an den Symptomen herumdoktern und empfahl Fencheltee und Wärmflasche. Beim Gynäkologen meiner Frau haben wir dann noch Mittelchen gegen "Frauenleiden" verschrieben bekommen. Hat aber alles nichts genützt. Die Bauchprobleme blieben.Jul. 2008 - Dez. 2008
Im Urlaub fiel mir auf, dass es meiner Tochter auf einmal viel besser ging. Warum? Nun - in Griechenland bekam das Kind praktisch keine Milchprodukte zu essen. Morgens und mittags gabs Obst und Tomatenbrote, abends Fisch, Gemüse und Salat (Schafskäse und Zaziki mag sie nicht...). Kurz vor dem Urlaub hatte ich einen Artikel über Laktose-Intoleranz gelesen und plötzlich viel der Groschen.
Nach dem Urlaub haben wir die Ernährung unserer Tochter testweise komplett umgestellt. Keine oder kaum noch Milchprodukte, laktosefreier Käse aufs Brot usw. Und siehe da, es half. Die Beschwerden traten seit dem nur noch sporadisch auf.
Unser Kinderarzt war doch sehr überrascht über unsere offenbar zutreffende Selbstdiagnose, war aber bereit, uns mit Infos zu versorgen und hat einen 1a-laktosearmen Speiseplan zusammen gestellt.